Thomas Flinspach

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4/10 The Housemaid

Die Vorschusslorbeeren waren beträchtlich und dementsprechend auch meine Erwartungshaltung an diesen „spannenden Psychothriller mit meheren Twists“.

Aber leider ist The Housemaid nur ein unterdurchschnittlicher Psychothriller. Regisseur Paul Feig (u.a. Mad Men) gelingt es nicht, die Barriere zwischen Leinwand und Betrachter zu durchbrechen. Das liegt unter anderem an dem sehr langatmig erzählten Plot, der sehr viel Tempo rausnimmt. Zwar gibt sich Amanda Seyfried viel Mühe und man sieht viel nackte Haut von Sydney Sweeney (erfreulich), aber der Film verliert schon aufgrund einiger extrem bescheuerter Dialoge viel Authentizität. Die so überschwänglich gelobten Twists (Plural!), waren schon sehr früh als solche erkennbar, bzw. es gab im Grunde genommen auch nur einen einzigen.

Schade, denn es hätte durchaus Potenzial in dieser Buchverfilmung drin gesteckt, aber schlussendlich scheitert es an der Inszenierung.