Thomas Flinspach

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5/10 Der Astronaut/Project Hail Mary

Leider unglaublich viel Potenzial leichtfertig verschenkt, weil man die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller unnötigerweise die Schieberegler für „Herumblödelei“ und“Cuteness“ voll aufgedreht haben. Deswegen sehen wir hier zwar Fragmente von Meisterwerken wie INTERSTELLAR. GRAVITY oder ARRIVAL, aber die von Ryan Gosling gespielte Hauptfigur Ryland und das Alien Rocky ersticken jedwede erhoffte bedrohliche, klaustrophobische Atmosphäre dieses Sci-Fi Streifens im Keim.

Natürlich gibt es auch eine fantastische Action-Sequenz und die „Geburtsszene“ zu Beginn ist grandios gelungen – auch in punkto Kostümdesign. Aber das genügt leider nicht, um die Story zweieinhalb Stunden substantiell zu tragen. Und obwohl hierbei auch immer dann drastisch die Handlung verkürzt wird, wenn man sich unbedingt als Zuschauer eine Erklärung wünscht (im Gegensatz zu INTERSTELLAR).

Leider wird mir dieser Streifen deswegen nicht nachhaltig in Erinnerung bleiben.

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