Oh, Mann! Wo soll ich hier nur anfangen? Nein, leider ist hier nichts „wie immer“. Und das ist das größte Ärgernis, dass einem der Untertitel so dermaßen in die Wüste schickt.
Mal kurz zum Thema Erwartungshaltung: Als Edelfan der Serie möchte ich auch noch im Jahr 2025 das peinliche Chef-Ekel Stromberg in einem Versicherungsbüro-Setting erleben. Mit genau den gleichen derb-diskriminierenden, sexistischen und denunzierenden Sprüchen, dem gerissen-intelligenten Humor und mit allen bekannten Figuren, wie in all den Staffeln und Filmen zuvor.
Stattdessen haben sich Drehbuchautor Husmann und Regisseur Feldhusen dafür entschieden, die Schauplätze zum überwiegenden Großteil ganz woanders zu verorten.
Das ist schon ärgerlich genug,, aber blöderweise wird als zentraler Handlungsstrang der gesellschaftliche Riss entlang Themen wie Wokeness, LGBTQ und Meinungsfreiheit gesponnen. Daran scheitert der Film grandios.
Zudem gelingt es Husmann nicht wenigstens fünf halbwegs strombergesque Witze zu schreiben. Es gibt sogar ein paar Momente mit richtig viel Potenzial, die aber grandios verschenkt werden.
Es ist schlichtweg eine riesige, langweilige Enttäuschung.


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