Crazy Trash! So etwas habe ich noch nicht gesehen. Eine unglaublich verrückte Melange aus Action, Sci-Fi, Splatter und Film-Reminiszenzen an Pulp Fiction, Avatar und Alien – angereichert mit ordentlich Weirdo–Faktor.
Die Action in den ersten 60 Minuten ist atemberaubend, wenn man Cop Beom Seok auf Monsterjagd durch die kleine südkoreanische Küstenstadt begleitet – ohne das Monster bis dahin zu Gesicht zu bekommen.
Meistens kippen solche Filme in dem Moment, wo man das Monster zu Gesicht bekommt. Das ist hier nicht der Fall, weil das Monster durchaus gruselig rüberkommt. Speziell die Bewegungsmotorik, die Gesichtsform gepaart mit dem langen, menschlichen Haar sorgen für reichlich Gänsehaut, obwohl das CGI deutlich zu sehen ist.
Ab da wird es wild und grotesk. Jeder Dialog ist vier Mal zu lang und mitunter schlichtweg schwachsinnig, beziehungsweise skurril genial. Es ist einfach ein ganz schmaler Grat auf dem der Zuseher wandeln muss, um richtig viel Spaß zu haben. Gelingt einem das nicht, seht man sich nur noch den Abspann herbei.
Speziell das Finale ist nur noch absurd, weil die Monster immer schlechter aussehen und, obwohl vier Mal so schnell, ihre Gegner einfach nicht einholen können. Zudem wird hier noch eine größere Ebene eingeflochten, die Ausblick auf ein Franchise geben soll. Es ist schlichtweg der helle Wahnsinn, der aber unglaublich viel Spaß machen kann.


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